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Autogas Motorsport startet mit sauberem Kraftstoff
In der Politik brodelt es, CO2-Schadstoffausstoss und Feinstaubdiskussionen machen die Runde. Täglich überschlagen sich die Medien in immer katastrophaleren Szenarien. Auch im Motorsport überwiegen Mineralölkraftstoffe (Benzin und Diesel), Umweltschutzgedanken sind Mangelware. Dabei geht es auch anders, Autogas-Motorsport macht es bereits seit zwei Jahren erfolgreich vor und fährt mit dem als Autogas bekannten Kraftstoff Flüssiggas. Studienergebnisse der Forschungsstelle für Energiewirtschaft e.V. zum Thema Evaluierung alternativer PKW-Antriebssysteme aus dem Jahr 2002 und der Technische Bericht des TÜV Saaland automobil GmbH von 2001 zeigen deutlich, dass Diesel und Benzin vom Kraftstoff Autogas deutlich geschlagen werden. Auch mit dem als umweltfreundlich geltenden Erdgas kann Autogas mithalten: Ein direkter Vergleich der Emissionen macht die großen Unterschiede zwischen den einzelnen Kraftstoffarten deutlich. So liegt bei einem bivalenten Autogasmotor der Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) um 15 Prozent, von Stickoxiden (NOx) um 25 Prozent und von Partikeln sogar um 55 Prozent unter denen eines Benzinmotors. Noch deutlicher ist die Differenz zu einem Dieselmotor. Hier beträgt die Reduzierung beim Stickoxid 90 Prozent und bei den – mit Blick auf den Feinstaub relevanten Partikeln – um sagenhafte 95 Prozent. Einzig der CO2-Ausstoß ist bei Diesel und Autogas nahezu identisch. Das Team von Autogas Motorsport setzt in der BFGoodrich Langstreckenmeisterschaft und dem ADAC 24h-Rennen 2007 und 2008 auf einen abgasarmen neuen Ford Focus ST. Das 2,5 Liter Turboaggregat wird mit handelsüblichem 110 Oktan Propan-Butan Autogasgemisch (nach DIN EN 589) betankt. Ein Renn-Katalysator sorgt selbstverständlich für die vorherige Reinigung der übrig gebliebenen Schadstoffe vor dem Ausstoß in die Luft. |